Der Hauscheck nach dem Winter

Schnee, Eis und starker Wind sind eine große Herausforderung für ein Haus. Da ist es ganz wichtig, dass bald im Frühjahr alles kontrolliert wird, was irgendeinen Schaden genommen haben könnte. So ein Check ist auf jeden Fall angebracht, denn er kann unter Umständen teure Reparaturen ersparen.

Der Check sollte vom Keller bis zum Dachboden durchgeführt werden, vor allen Dingen Fenster, Fassade und Außentüren können Winterschäden aufweisen. Es kommt häufig vor, das sich Feuchtigkeit in den Dachbalken abgelagert hat oder das Farbe an der Fassade abblättert. Nicht gern gesehen sind außerdem Algen oder Moosbildung, die durchaus auf Gartenwegen vorkommen können.

Schäden können im Vorfeld vermieden werden

Viele Schäden können von dem Hausherrn selber beseitigt werden, es kann auch vorkommen, dass eine Firma gerufen werden muss, das ist dann eine kostspielige Angelegenheit. Damit überhaupt erst keine Schäden entstehen, können Maßnahmen vor den Wintermonaten getroffen werden. Das fängt schon bei der Temperatur an, die nie unter 17 Grad sinken sollte. Das kostet zwar etwas Energie, ist auf Dauer aber günstiger als Reparaturen durchführen zu lassen. Gerade in den Nächten sollten Heizungen nicht ausgestellt werden, denn ansonsten kann es passieren, dass Wasserrohre einfrieren
und platzen.

Das regelmäßige Lüften ist ein weiteres Kriterium, damit es nicht zu Winterschäden kommen kann. Hierbei sollten die Fenster nicht auf Kipp gestellt werden, sondern regelmäßiges Stoßlüften für ca. 15 Minuten reicht vollkommen aus.

Ein Rundgang bringt Schäden an den Tag

Ein weiterer Faktor, der Schäden bringen kann, ist das Schmelzwasser das warme Temperaturen mit sich bringt. Hier sind es speziell Eingangstüren, Außensteckdosen sowie auch Wasserhähne, die den Winter nicht unbeschadet überlebt haben. Überprüft werden sollten Fensterläden, wenn vorhanden, Wandleuchten und auch Markisen. Ist hier nicht reichlich abgedichtet worden, kann Wasser dahinter laufen und Schäden anrichten, die manchmal bis zur Entfernung der Teile führen können. Haben sich Schneewehen am Haus direkt gelagert, kann es dazu kommen, das Wasser ins Mauerwerk eindringt und ist das der Fall, das eine Mauer ständig der Feuchtigkeit ausgesetzt ist, kann sich jeder vorstellen, was über kurz oder lang passieren kann.

Gerade Holz ist besonders anfällig für Winterschäden. Darunter zu leiden haben Balkonverkleidungen, etwaige Fensterläden oder der Terrassenboden. Es kann aber gut erkannt werden, wenn Holz beginnt faulig zu werden, es wird dann weich und sollte schnellstens ausgetauscht werden. Anfällig sind auch Dachrinnen und Fallrohre, in denen sich Dreck und Schmutz gesammelt hat. Diese sollten schnellstens einer Reinigung unterzogen werden, ansonsten kann Regen nicht mehr vernünftig ablaufen. Kontrolliert werden sollten auch alle Dachziegel, auf einen festen Sitz und auch Antennen- und Solaranlagen bedürfen einer regelmäßigen Überprüfung.