Selbst bauen oder doch Kaufen – Ihr Weg zum Eigenheim

Immobilieninteressierte Menschen stehen oftmals vor dem Problem, ob sie ein fertiges Haus mit Grundstück kaufen oder lieber auf einem erwählten Grundstück selber bauen sollen. Dank der niedrigen Zinsen ist sowohl der Kauf eines Hauses, wie auch der Bau im Moment äußerst attraktiv. Somit wird der Besitz eines Hauses immer populärer und ist keineswegs spießig. Laut einer Umfrage sparen drei von 4 Bürgern auf ein Eigenheim.

Beide Varianten haben Vor- bzw. Nachteile. Wer selber baut, benötigt Zeit, Energie und ein gewisses Wissen, kann jedoch dann seinen Traum verwirklichen, sofern die finanziellen Mittel vorhanden sind. Wer jedoch ein fertiges Haus kauft, benötigt nur wenig Zeit und Energie, kann jedoch nur mit Abstrichen seinen Traum verwirklichen. Wissen und finanzielle Mittel müssen auch beim Kauf vorhanden sein, sind jedoch überschaubar.

Vor- bzw. Nachteile im Vergleich

Ob nun gebaut werden soll oder ein bereist fertiges Objekt gekauft wird, hängt von der gewünschten Wohnqualität und dem vorhandenen Budget ab.

Wer sich für den Kauf einer bereits bestehenden Immobilie entscheidet, der sollte sich von vorneherein im Klaren sein, dass er wohl keine perfekte Immobilie erwarten kann. Ist eine Mangelfreiheit auch Voraussetzung, müssen trotzdem fehlende Ansprüche an den individuellen Komfort in Kauf genommen werden. Ein zu 100 % passendes Objekt wird es kaum geben. Je nach Alter des Hauses und der somit gewählten Bauform müssen sich die Bewohner erst eingewöhnen.

So wurden z. B. in den 20er und 30er Jahren kleine Badezimmer und eine andere Raumaufteilung gewählt, jedoch bestechen diese Immobilien mit einer großzügigen Raumaufteilung und guter handwerklicher Qualität. Zentral und oftmals großzügig mit Baumbeständen und Rasenflächen versehen, sind die Bauten der 30er Jahre stabil und daher äußerst interessant.

Nachteil bei diesen alten Bauten sind jedoch häufig feuchte Kellerräume, die überprüft werden müssen. Weitere Vorteile beim Kauf einer fertigen Immobilie sind stressfreie und einfache Formalitäten, geringer Zeitaufwand, einfache Kaufverträge und bereits bestehende sowie bewährte Bausubstanz.

Ganz andere Voraussetzungen sind beim Neubau eines Hauses gegeben. Hier ist oftmals Geduld gefragt, denn Wetterbedingungen und Pfusch am Bau strapazieren die Gemüter der Bauherren. Persönliche Überprüfungen und eine gute Baufirma, Bauaufsicht garantieren jedoch die Verwirklichung individueller Träume und liefern beste Ergebnisse. Von der Planung bis zur Ausführung ist daher die Mitarbeit eines Architekten, der den gesamten Arbeitsbereich überprüft und beaufsichtigt, unerlässlich.

Bei der Wahl zum Fertighaus erspart sich der Bauherr zwar einige Unannehmlichkeiten, jedoch sind auch hier wieder Abstriche an den Wohnkomfort in Kauf zu nehmen, denn es stehen nicht viele Varianten der Raumaufteilung und Ausstattung zur Verfügung. Bei der Fertighaus-Variante hat der Bauherr nur eine geringere Verantwortung und die Bauzeit verkürzt sich hierbei auf 1 bis 1,5 Jahre.